

In “Wissenswertes rund um den Wein” gibt es zahlreiche Informationen über den Wein und die verwandten Themen, wie Weinlagerung, Weinregale, Weinflaschen, Flaschenkorken, Weinherstellung, Wein-Anbaugebiete, usw.
Regelmäßig veröffentlichen wir neue Berichte, es lohnt sich also unserer Webseite gelegentlich erneut einen Besuch abzustatten, um sich nach Wissenswertem rund um den Wein zu erkundigen!
Jeder der eine gewisse Anzahl von Weinen zu Hause hat steht vor der Aufgabe, diese auch entsprechend aufzubewahren.
Es ist überhaupt kein Problem eine oder zwei Kisten Wein an einem ruhigen Fleck abzustellen wenn dieser sowieso in der nächsten Zeit mit ziemlicher Sicherheit ‘weggetrunken’ wird. Hauptsache er steht nicht gerade in der prallen Sonne oder neben den Küchenherd. Ein kühler, dunkler Platz reicht für diesen Zweck.
Hier lesen Sie ueber Weinproduktion in den Niederlanden.
Weiß und Rot
Das größte Weinanbaugebiet der Niederlande befindet sich in der Provinz Limburg. Der sechs Hektar große "Apostelhoeve" südlich von Maastricht liefert auf steilen Hängen trockene Weißweine von Müller-Thurgau, Auxerrois, Riesling und Pinot Gris. Das Weingut ist nach Absprache (nur für Gruppen) zu besichtigen. Wein wird auch an Einzelbesucher verkauft!
Der auf Schloss Neercanne, dem einzigen Terrassenschloss der Niederlande, produzierte Rotwein wird ausschließlich im schlosseigenen Restaurant angeboten. Der edle Tropfen, nur ca. 200 Flaschen pro Jahr, lagert in den Kasematten unterhalb des Schlosses und gelangt über ein Tunnelsystem ins Restaurant.
Weinprobe
Ein Weinberg mit 150 Weinstöcken im Zentrum von Maastricht. Hätten Sie das erwartet? Dieses kleine Wunder befindet sich hinter dem Geschäft von Thiesen Wijnkopers. In dem jahrhundertealten Haus an der Grote Gracht können Sie einen stilvollen Weinkeller mit Eichenholzfässern besichtigen, überwiegend mit französischen Weinen gefüllt. Die Eigentümer des Weinhandels Thiessen importieren vor allem Wein von kleinen, selbständigen Weinbauern, verarbeiten diesen selbst weiter und füllen ihn schließlich in Flaschen ab. Für Gruppen ab 10 Personen werden Führungen durch die Weinkeller mit Weinprobe und Besuch des Weingartens angeboten.
Weinmuseen in Arnheim und Maastricht
Von der Rebe über die Traube bis zum ausgereiften Wein - im niederländischen Weinmuseum Arnheim kommen Genießer voll auf ihre Kosten. Der historische Weinkeller birgt viel Wissenswertes rund um den edlen Tropfen.
Werkzeuge und Geräte, die auf dem Weinberg und für die Weinherstellung benutzt werden, stehen im Mittelpunkt der Dauerausstellung im Maastrichter Weinmuseum: von der Traubenpresse über die Fässer bis zur Abfüllanlage. Direkt neben dem Museum befindet sich das Weingut Domein Backerbosch. Das Museum kann nur nach Absprache besichtigt werden. Im Eintrittspreis ist auch ein Glas Wein enthalten.
Weinmuseum Maastricht, Rijksweg 9-11
Weinmuseum Arnheim, Velperweg 23
Edle Tropfen aus Noord-Holland
Wein wird aber nicht nur in Limburg angebaut. Eines der schönsten Weinanbaugebiete der Niederlande befindet sich in Noord-Holland: „De Swanenplaats“. Auf 1,25 Hektar gedeihen hier verschiedene Sorten von Chardonnay über Cabernet Dorsa bis hin zu Pinot Noir. Nach vorheriger Absprache führen die Winzer ihre Besucher gerne über die Felder. Spätestens dann wird deutlich, dass es sich um eine ungewöhnliche Umgebung für ein Weingut handelt: Während man entlang der Rebstöcke flaniert, kann es vorkommen, dass traditionelle Segelboote vorbeiziehen.
Auch der nördlichste Weinstock der Niederlande befindet sich in Noord-Holland. Im Beemsterpolder zwischen Edam und Alkmaar bauen Simon de Vries und Jos van der Lee seit 1994 auf 2,5 Hektar Wein an. Führungen gehören ebenso zum Programm wie Weinproben. Im angeschlossenen Restaurant „Aagje Deken“ wird neben feinsten Gerichten auch der korrespondierende Wein serviert.
Ungewöhnlich: „Weinberge“ unterhalb des Meeresspiegels
Der mit acht Hektar Anbaufläche größte Weinbaubetrieb der Niederlande befindet sich jedoch in Zeeland. Im Örtchen Drieschor auf Schouwen Duiveland baut Johan van Velde einen hervorragenden Weißburgunder an, der durch den Muschelkalk im Boden eine mineralische Note bekommt. Beim Anblick der Rebstöcke fällt es jedoch äußerst schwer von einem „Weinberg“ zu sprechen, denn sie gedeihen auf einer Fläche die unterhalb des Meeresspiegels liegt.
(bron: www.niederlande.de)
Weine lagert man hauptsächlich aus zwei Gründen: um einen Weinvorrat zu haben und um die optimale Reife des Weines abzuwarten.
Wein sollte nach jedem Transport wieder zur Ruhe kommen. Durch die Erschütterungen des Transports werden die Bukett- und Geschmackseigenschaften des Weins gestört. Der Wein muss daher einige Tage - wenn möglich zwei bis drei Wochen - gelagert werden, bevor er getrunken wird.
Ideale Lagerbedingungen
Weine werden, wenn sie mit einem Naturkorken verschlossen sind, immer liegend aufbewahrt. Die Lagerstätte sollte dunkel und kühl sein, idealerweise mit einer konstanten Raumtemperatur zwischen 10 - 14 °C. Der Wein verkraftet geringe, kontinuierliche Abweichungen von den idealen Temperaturwerten eher als heftige Temperaturschwankungen. Die Luftfeuchtigkeit des Lagerraumes sollte 70 - 80 % betragen. Wein atmet und nimmt dadurch intensive Gerüche auf: Heizöl, Sauerkraut, Geselchtes, Käse oder andere stark riechende Produkte haben im Weinkeller nichts verloren.
Weinlagerung in der Wohnung
Im Idealfall wird der Wein natürlich in einem guten Keller gelagert. Gibt es diesen nicht, lagert man die Flaschen am besten im kühlsten Raum oder im Kellerabteil des Hauses. Wein sollte zudem möglichst geschützt vor Licht und Sonne aufbewahrt werden. Getränkekühlschränke (Weinklimaschränke) sind zur Lagerung von Wein in der Wohnung zu empfehlen, die üblichen Haushaltskühlschränke sind hingegen für die Weinlagerung ungeeignet. Der Handel bietet eine Reihe von Lagersystemen aus Holz, Plastik und Eisen an. Die oft verwendeten Tonröhren haben einen großen Nachteil: Um das Etikett sehen zu können, muss die Flasche bewegt werden - dadurch wird die nötige Ruhe des Weins gestört.
Lagerfähigkeit
Ausschlaggebend für die Lagerfähigkeit eines Weins sind folgende Faktoren:
Säure, Tannin, Alkohol, Restzucker und Extrakt.
Allgemein gilt: je höher der Wert dieser Attribute, desto länger lagerfähiger ist der Wein.
Daraus ergibt sich auch, dass beispielsweise ein Prädikatswein einem einfachen Tafelwein an Haltbarkeit weit überlegen ist.
Als besonders langlebige und deshalb für die Lagerung besonders geeignete Sorten gelten u.a.: Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Grüner Veltliner (mit hoher Reife), Riesling, St. Laurent sowie Traminer.
(Brun: www.weinwelt.at)
Es gibt hunderte, wenn nicht sogar tausende verschiedene Weinflaschenformen, dennoch haben sich einige wenige Grundformen heraus kristallisiert.
Die Bordeauxflasche
Die Bordeauxflasche ist leicht an ihren „Schultern“ zu erkennen. Sie gehört heute zu den populärsten Flaschenformen für trockene Rotweine. Der Boden ist leicht gewölbt, um zu verhindern, dass Ablagerungen beim Eingießen aufgespült werden. Ein alter Bordeaux sollte deshalb rechtzeitig vor dem Servieren aufrecht gestellt werden, damit das Depot in die kleine Rille um die Beule rutschen können (dies trifft gleichermaßen auf Burgunder zu). Bordeauxflaschen gibt es in grün (für trockene Rot- und Weißweine) und in klarem Glas (für süße und einige trockene Weißweine).
Die Burgunderflasche
Die Burgunderflasche hat keine Schultern. Sie wird für Rotwein (in der Regel Pinot Noir) und Weißwein (meist Chardonnay) verwendet. Die klassische Burgunderflasche ist dunkel- bis hellgrün, es gibt aber auch Klarglasvarianten. Sie ist auch die klassische Flaschenform für Rhôneweine (meist etwas breiter) und viele Loireweine. In Kalifornien benutzt man sie unter anderem auch für Chenin Blanc. In Italien wird sie teilweise in sehr dunklem (auch braunem) Glas für viele verschiedene Weine verwendet (zum Beispiel Barolo). In Deutschland nimmt man sie zum Beispiel für Grau- oder Spätburgunder.
Die Hoch- oder Schlegelflasche
Die Hoch- oder Schlegelflasche ist eine schlanke, flötenartige Flasche, die einer langgezogenen Burgunderflasche ähnelt. Sie hat ihren Ursprung in Deutschland. Sie wird deshalb auch vorzugsweise für die in Deutschland üblichen Rebsorten (Riesling, Rieslaner, Gewürztraminer) verwendet. Es gibt sie in der Regel in braun (Rhein) und grün (Mosel). Neben Deutschland ist die Hochflasche eine typische Form für das Elsass (meist etwas höher als in Deutschland), Österreich und die Schweiz. Weltweit wird sie gerne für Rieslinge und Dessertweine benutzt.
Die Champagnerflasche
Die Legende sagt, die Champagnerflasche gehe auf den Mönch Dom Pérignon zurück. Sie ist recht dickwandig, um dem Druck im Flascheninneren standzuhalten. Der gewölbte Boden entstand ursprünglich beim Glasblasen, weil die Flasche über einen Holzstab gedreht wurde, allerdings gibt der gewölbte Boden den Druck auch besser an die Wände ab und sorgt damit dafür, dass der Flaschenboden nicht bricht. Die klassische Champagnerflasche ist grün, nur wenige Ausnahmen sind klar. Allerdings sollten solche Flaschen nicht länger der Sonne ausgesetzt sein, da der Geschmack der Weines schnell leiden würde (dies ist der Grund, weshalb klare Champagnerflaschen auch meist in Kartons oder farbiger Folie verkauft werden). Die grüne (oder bei anderen Weinen braune) Farbe schützt den Wein generell vor der schädlichen Wirkung der UV-Strahlen und ist gerade bei lange lagerndem Wein wichtig. Generell gilt: je dunkler die Flasche (und der Lagerort), desto besser der Schutz.
Klassischer Champagner erfährt in der Flasche eine zweite Gärung. Diesen Vorgang nennt man Flaschengärung oder auch Champagnerverfahren. Hierfür wird nach der ersten Gärung Hefe, Grundwein und Zucker in die Flasche gefüllt und dieser in der Regel mit einem Kronkorken verschlossen (deshalb auch der wulstige Rand der Flasche). Durch regelmäßiges Rütteln der Flasche lagern sich die Gärungsrückstände, das Depot, im Flaschenhals ab. Nach dem Abschluss der zweiten Gärung wird das Depot entfernt. Dies geschieht durch Einfrieren des Flaschenhalses. Beim Öffnen der Flasche schießt der Eispfropfen heraus. Diesen Vorgang nennt man Degorgieren. Der Sekt wird mit der Dosage aufgefüllt, um ihm seinen endgültigen Geschmack zu verleihen und endgültig verkorkt.
Weitere Flaschenformen
Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer typischer Flaschenformen, so wird zum Beispiel der flache, bauchige Bocksbeutel in Franken (und Portugal) verwendet, der ungarische Tokajer hat ebenso wie der Portwein, die Weine der Provence, die traditionell in Keulenflaschen gefüllt werden oder auch der Vin Jaune eine eigene Flaschenform. Ihre Erzeugnisse unverwechselbar am Markt zu positionieren ist das Ziel, das die Winzer aus dem Rheingau mit der neuen Rheingau-Flöte verfolgen. Durch die schlanke, gestreckte Form, die dunkle Glasfarbe und die Facettierung ist ein Design gewählt worden, das einerseits einen Bezug zu der Rheingau-Flasche um die Jahrhundertwende herstellt, andererseits besitzt die Rheingau-Flöte eine auffällige und originelle Gestaltungsweise, die Eigenständigkeit vermitteln sowie elegant und ansprechend wirken soll.
Eine besondere Form ist ebenfalls die Sachsenkeule. Diese Form wurde zur Verbesserung der Attraktivität des Elbtalweines 1931 im Staatsweingut Hoflößnitz als grüne Flasche in Keulenform entwickelt. Mit der Rückkehr zu Lokalstolz auf sächsische Weine wurde diese Form in den 1990er Jahren zur Kennzeichnung wieder aufgegriffen. Sie fand aber nicht allseitigen Eingang für Sachsenwein. Die Form im Kasten hat eine schlechtere Auflage gegenüber der Normalform. Als Alleinstellungsmerkmal für Sachsen, war die gleiche Qualitätszuordnung wie der Bocksbeutel für Frankenweine beabsichtigt.
Seit Anfang der Neunziger gibt es eine eigene Flaschenform für kalifornische Weine (ohne Kapsel, mit verbreitertem Halsende), und seit den neunziger Jahren gibt es eine generelle Tendenz zu meist schlanken Designerflaschen. Die Liste der Sonderflaschen ist lang: Im Bordeaux hat das Château Haut-Brion schon seit vielen Jahrzehnten eine einzigartige Flaschenform.
Es gibt aber noch besondere Flaschen, die nicht für den Verkauf, sondern ausschließlich zur Lagerung bestimmt sind. Eine klassische Variante ist die Demi-John, die 45 Liter fasst und zum Beispiel zur Lagerung von Non-Vintage Portwein, aber auch von Sherry oder Moscatel genutzt wird, bevor dieser auf die (75 cl-)Flasche gezogen wird.
(Quelle: www.wikipedia.org)
Welche sind die Weinflaschengrőssen?
Die ersten mundgeblasenen Mallet-Flaschen waren deutlich kleiner als die heute üblichen 75cl-Flaschen, die für zwei Personen gedacht sind, denn anfangs füllte man in der Regel Wein für eine Person in eine Flasche, um keinen Wein zu verschwenden. Heute enthält eine Standardweinflasche 750 ml, Bruchteile oder Vielfache davon. Die USA haben sich 1979 angepasst, nur in der Schweiz gibt es noch vereinzelt 70cl-Flaschen.
Wein in kleinen Flaschen reift schneller als in großen. Aus diesem und anderen Gründen wird Wein in verschiedene Flaschengrößen abgefüllt:
- 0,187 Liter: Dinky, Split
- 0,25 Liter: Piccolo oder Viertel-Flasche
- 0,375 Liter: Halbe Flasche, Demi (Frankreich), half bottle(USA/UK), Stifterl (Österreich), dreiachtel (Schweiz)
- 0,5 Liter: Französischer Pot oder auch Dumpy (USA/Südafrika)
- 0,62 Liter: Clavelin-Flasche (nur im Jura), s. auch Vin Jaune
- 0,7 Liter: fast ausschließlich Spirituosen vorbehalten, manchmal in der Schweiz anzutreffen. Für deutsche Weine bis 1971 üblich.
- 0,75 Liter: Flasche, Normalflasche, Bouteille in Frankreich und Österreich (nicht für Sektflaschen), Bottle (USA/UK/ZA) häufigstes Volumen beim Bocksbeutel, entspricht ungefähr dem American fifth = 4/5 eines Quart = 0,757 l, wird in der Gastronomie oft auch als 1/1 (eintel) Flasche bezeichnet
- 0,8 Liter: ein französischer Litron, vor der Französischen Revolution gebraucht
- 1 Liter: Literflasche
- 1,5 Liter: Magnumflasche = 2 Flaschen
- 2 Liter: Doppelliterflasche (umgangssprachlich „Doppler“)
- 2,25 Liter: Marie-Jeanne (veraltet, nur noch bei alten Bordeaux bis zirka 1970) auch Tregnum oder Tappithen = 3 Flaschen
- 3 Liter: Doppelmagnum (Bordeaux), Jeroboam (Champagner) = 4 Flaschen
- 4,5 Liter: Jeroboam (Bordeaux), Rehoboam (Champagner, Burgunder) = 6 Flaschen
- 5,0 Liter: Jeroboam (moderne Größe, seit zirka 1978 ausschließlich für dieses Format benutzt)
- 6 Liter: Methusalem (Champagner, Burgunder)
- 6,4 Liter: Imperiale (Bordeaux)
selten:
- 9 Liter: Salmanazar (nur für Champagner/Burgund) = 12 Flaschen
- 12 Liter: Balthazar (nur für Champagner/Burgund) = 16 Flaschen
- 15 Liter: Nebukadnezar (i.d.R. für Champagner, manchmal Burgund) = 20 Flaschen
seltener auch:
- 18 Liter: Goliath bzw. Melchior = 24 Flaschen
- 20 Liter: Solomon = 28 Flaschen
- 26,25 Liter: Sovereign (nur für Champagner)
- 27 Liter: [Primat (nur für Champagner) = 36 Flaschen
- 30 Liter: Melchisedech (nur für Champagner)
- 45 Liter: Demi-John, entspricht einer 60-fach-Flasche
- 50 Liter: ebenfalls Sovereign = 67 Flaschen
- 98,5 Liter: Adelaide
Übrigens reift Champagner in kleinen Flaschen und wird nur für besondere Anlässe (wie die Siegerehrung der Formel 1) in die Riesenflaschen umgefüllt.
(Quelle: www.wikipedia.org)
Die klassische Weinflasche wird in der Regel mit einem Korken verschlossen.
Aber selbst hochwertige Weine sind immer öfter mit Alternativverschlüssen versehen: zum Beispiel mit Kunststoffkorken, Glasverschlüssen oder Schraubverschlüssen, diese sind kein Merkmal für Weine geringer Qualität. In der Schweiz sind auch die hochwertigsten einheimischen Produkte gewöhnlich mit Schraubverschlüssen versehen. Silikonstopfen halten oft den Schwefel nicht so gut und lassen die Weine schneller altern. Schraubverschlüsse sind immer mehr verbreitet und geschmacklich neutral. Neu sind elegante Glasstopfen (Produkt Vino-Lok/Vino-Seal des Herstellers Alcoa) Allerdings sind diese noch recht neu auf dem Markt, die Dichtung zur Flasche besteht hier aus Kunststoff. Das Problem des Korkschmeckers lässt immer wieder Diskussionen um den Korkverschluss aufkommen und hat zu Kunststoff-, Schraub- und Glasverschlüssen geführt.
Generell ist festzustellen, dass die Verschlussart kein direktes Qualitätsmerkmal darstellt, aber auf die Reifeentwicklung Einfluss hat.
(Quelle: www.wikipedia.org)
Die Weinflasche ist das gängigste, gläserne Transport- und Lagerbehältnis für den Weinverkauf an den Endverbraucher.
Zu Beschriftung wird sie mit einem Weinetikett versehen. Flaschen für Wein werden in vielen Größen und Formen hergestellt. Die gängigste Größe fasst 0,75 Liter Wein. Diese Größe ist seit 1977 EU-Norm. Davor wurden die meisten Flaschen in Größen zwischen 0,7 und 0,8 hergestellt. In den USA und in der Schweiz wird diese 0,75 Liter-Standardgröße bis heute nicht durchgängig eingesetzt. Neben Glasflaschen wird Wein auch in Tetra Paks verkauft.
In früheren Zeiten wurde Wein in der Regel in Fässern und Bottichen gelagert und in Metall- und Keramikkrügen serviert, die in der Form eher an Kochtöpfe als an Flaschen erinnern. Außerdem wurde Wein in so genannten „Schläuchen“ gehandelt – Behältern aus Tierhäuten. Im 17. Jahrhundert kam die Glasflasche auf, die sich im 18. Jahrhundert immer mehr ausbreitete und Mitte des 19. Jahrhunderts zum populärsten Behälter für Wein avancierte. Der Grund dafür ist einfach: Glas ist auch chemisch neutral, was es ideal für Flüssigkeitsbehälter macht.
Mit der Erfindung der Glasflasche und des Korkens (gegen Ende des 17. Jahrhunderts) wurde Wein länger haltbar und konnte sogar noch in der Flasche nachreifen, statt zu oxidieren oder den Geschmack seines Behälters anzunehmen. Vorher wurde der Wein oft mit Harzen versetzt, gezuckert oder verdünnt, sodass erst mit der Erfindung der Glasflasche die Art Wein entstand, die wir heute kennen.
Die ersten Flaschen wurden noch aus schwarzem Glas gemacht, später kam olivfarbenes, grünes und dann braunes Glas dazu. Aus einer anfangs sehr bauchigen, „zwiebelartigen“ oder Holzhammer- artigen Mallet-Form wurden mit der Zeit höhere, zylindrische Flaschen. Mit der Zeit bildeten sich eigene Formen für die verschiedenen weinerzeugenden Regionen heraus. Im 19. Jahrhundert wurden häufig Siegel der Hersteller zur Identifizierung ins Glas geprägt. 1894 wurde dann die erste maschinengefertigte Cognacflasche hergestellt, und das Zeitalter der uniformen Flaschen begann.
(Quelle: www.wikipedia.org)
Weinvorrat - geht das ohne Keller? Welcher Wein lässt sich lagern? Wann genießt man welchen Wein am besten?
Für den kleinen Weinvorrat zu Hause brauchen Sie nicht unbedingt den "idealen" Weinkeller, aber er sollte keine zu hohen Temperaturschwankungen aufweisen und frei sein von Fremdgerüchen. Entscheidendes Kriterium für die langfristige Flaschenlagerung ist die Temperatur. Chemische Reaktionen, die auch der Weinreifung mit der Veränderung der Inhaltstoffe zugrunde liegen, laufen bei Temperaturen unter 10° langsamer ab als bei höheren Temperaturen. Somit kommt es auf niedrige Temperaturen an als auch auf möglichst geringe Temperaturschwankungen. Weinlagerung in Räumlichkeiten, deren Temperatur im Winter unter 10°, aber im Sommer über 20° beträgt, sind für die Reifeentwicklung und den qualitativen Zustand der Weine langfristig kritisch. Noch weniger geeignet sind Räumlichkeiten, deren Temperaturen in kurzen Zeitabständen deutlichen Schwankungen unterliegen (z.B. Küche). Die hier aufbewahrten Weine werden in ihrem “inneren Gleichgewicht” empfindlich gestört. Weniger problematisch hingegen ist ein Lagerraum der ohne extreme Schwankungen eine Lufttemperatur von 18° aufweist. Langfristig führt das zu einem schnelleren Ausreifender Weine auf der Flasche, doch ist deren Geschmacksharmonie nicht zu stark beeinträchtigt. Die ideale Lagertemperatur liegt bei 13 Grad Celsius. Wesentlich niedrigere Temperaturen haben keinen ausschlaggebenden Einfluß auf Zustand und Reifeentwicklung der Flaschenweine und verursachen bei Verwendung von Klimaanlagen höhere Energiekosten. Sie bieten jedoch den Vorteil, daß Weiß-, Rose und Schaumweine bei Lagertemperaturen von 6 bis 8 Grad unmittelbar aus dem Vorrat entnommen serviert werden können. Rotweine müssen jedoch erst durch eine Zwischenlagerung auf die übliche Trinktemperatur von 16 bis 20 Grad gebracht werden.
Lagerräume, die ohne technische Hilfsmittel über verschiedene Temperaturzonen verfügen, sind äußerst selten. Selbst in alten Gebäuden mit unterirdischen Kellern hinter meterdicken Gemäuern herrschen weitgehend einheitliche Temperaturen. Wer etwas mehr investieren möchte, um seine Weine langfristig und professionell zu lagern kommt meist um eine Klimatisierung seiner Lageräume nicht herum. Die moderne Klimatechnik macht es nun möglich, ideale Bedingungen für die Lagerung der verschiedenen Weinarten zu erzeugen. Dies geschieht entweder durch sogenannte Weinklimaschränke oder aber durch Klimaanlagen, mit denen in voneinander getrennten Räumlichkeiten unterschiedliche Temperaturen erreicht werden können.
Aber auch in Ihrer Wohnung können Sie deutsche Weine problemlos einige Monate lagern. Dazu brauchen Sie nur ein bisschen Platz und ein Weinregal, das Sie fast überall für wenig Geld kaufen können. Ein Punkt sollten Sie dabei beachten:. Der Wein sollte am kühlsten und dunkelsten Platz der Wohnung gelagert werden. Erfreulicherweise sind die deutschen Weine dank der heutigen Kellerwirtschaft nicht mehr so empfindlich wie früher. So schaden auch etwas höhere Temperaturen keineswegs, wenn man auf die eine oder andere o. g. Grundregel achtet (siehe Wein lagern (2).
(Quelle: www.vinotheca-sutoris.de)
Weinvorrat - geht das ohne Keller? Welcher Wein lässt sich lagern? Wann genießt man welchen Wein am besten?
Jeder Wein hat sein eigenes Leben, ist ein Individualist. Daher ist auch seine Lebenserwartung recht unterschiedlich. Je höher die Qualität, desto besser die Voraussetzung für eine lange Lagerung. Allgemein gilt: Gute Voraussetzungen für eine lange Lagerung ohne Qualitätsverluste sind ein hoher Anteil an Extraktstoffen, Säuren, reifer Süße und Alkohol im Wein. Um die frische, elegante Art eines Weißweines zu erhalten, ist zum Beispiel das ausgewogene Verhältnis seiner Inhaltsstoffe die Voraussetzung. Bei Rotwein kommt dem Gerbstoffgehalt eine besondere Bedeutung zu.
Sensorisch ergeben sich hieraus deutliche Unterschiede zwischen Rot- und Weißwein hinsichtlich ihres Alterungspotentials. Phenole schmecken, solange sie noch als einzelne Moleküle im Wein vorliegen, neutral. Stellen aber eine Vorstufe für bitter schmeckenden Gerbstoffe dar. Durch Oxidation in Form von Sauerstoffzufuhr bilden sich aus einzelnen Gerbstoffmolekülen kurze “Ketten” die, bei einer Länge von ca. 15 “Gliedern” bitter schmecken. Damit geht zunächst eine Verstärkung der bitteren, galligen Geschmacks einher. Mit zunehmender Oxidation, bzw. “Kettenwachstum” bilden sich langkettige Molekülverbände die für den samtigen, runden Geschmack reifer & hochwertiger Rotweine verantwortlich sind.
Im Weißwein stagniert das Kettenwachstum mangels Phenolkonzentration im “negativen” Kurzkettenstadium und kann zu “vorzeitigem Altern” führen. Der zur erwünschten Oxidation, bzw. Kettenwachstum benötigte Sauerstoff diffundiert im Laufe der Lagerung durch den Korken. Während dieser Reifezeit haben die Gerbstoffe die Möglichkeit zu wachsen, um entsprechend viele positive (lange-) Ketten zu bilden. Damit einher geht, wie oben beschrieben, eine Verschiebung des Geschmacksbildes weg von der harten Adstringends hin zu einem samtigen & reifen Rotwein.
Ein weiteres Indiz für eine langsame Reifeentwicklung ist die Flaschengröße. In kleinen Flaschen (0,2 oder 0,5 Liter) vollzieht sich die Reife zumeist schneller als in größeren Flaschen wie Magnum (1,5Liter) oder Doppelmagnum-Flaschen, deren “technisches Reifepotential” wesentlich höher ist, da unter anderem dem durch den Korken diffundierende Sauerstoff eine größere Weinmenge gegenübersteht.
(Quelle: www.vinotheca-sutoris.de)
Weinvorrat - geht das ohne Keller? Welcher Wein lässt sich lagern? Wann genießt man welchen Wein am besten?
Es gibt Jahrgänge, Rebsorten und Herkünfte, die für eine lange Lagerung wie geschaffen sind. Scheuen Sie sich nicht, Ihren Weinlieferanten zu fragen, welchen Wein er dafür empfiehlt. Sogar Weine aus Kaisers Zeiten schmecken mitunter noch immer großartig und werden heute sogar versteigert. Das zeigt, daß Weine, die gut eingekauft und gelagert wurden, auch eine Geldanlage sein können. Für die meisten Weintrinker ist diese Wertsteigerung allerdings nicht so wichtig wie die Genusssteigerung und die Erinnerung an die langen Jahre, in denen dieser Wein langsam gereift ist.
Fragen Sie sich selbst, welchen Wein Sie schätzen oder zu welchen Gelegenheiten Sie gern welchen Wein trinken. Machen Sie sich ruhig Notizen, probieren Sie ausführlich, bevor Sie Ihr kleines eigenes Weinlager einrichten. Und: Lassen Sie sich von Ihrem Weinhändler oder Ihrem Winzer beraten. Schließlich kommt es beim Wein, den Sie lagern, vor allem auf Ihren ganz persönlichen Geschmack und Ihre Bedürfnisse an. Haben Sie erst einmal den Grundstock gelegt, wird Ihre Freude am Wein ganz gewiss von selbst wachsen.
Der besondere Reiz alter Jahrgänge ob Sie bei der Verlobung eine Flasche Wein aus dem Geburtsjahr von Braut oder Bräutigam entkorken oder bei der Silberhochzeit den Wein von der Hochzeitstafel vor 25 Jahren trinken -der Genuss alter Weine ist ein ganz besonderes Vergnügen. Zum einen kann ein reifer Wein sehr wohlschmeckend und bekömmlich sein. Zum anderen muss man ihn jedoch immer wieder probieren, da der Wein, während er ruhig liegt, weiterlebt, reift, sich verändert. Deswegen sollte man den Vorrat eines Weines so bemessen, dass man gelegentlich eine Probe machen kann. So kann man die Entwicklung und den Reifeverlauf eines Weines genau mitverfolgen. Vor diesem Hintergrund gilt die Faustregel, eher 3 x 30 Flaschen als 30 x nur 3 Flaschen eines Weines zu lagern. Die Zeit der vollendeten Reife herauszuschmecken und den Wein dann auf seinem Höhepunkt bei einer Festlichkeit zu trinken, ist für viele Weinkenner die schönste Freude. Sie erfordert jedoch auch ein wenig Übung und Sie sollten sich auch hier den Rat von Fachleuten einholen, -zum Beispiel über Fachbücher oder spezielle Weinseminare zum Thema.
(Quelle: www.vinotheca-sutoris.de)
Weinvorrat - geht das ohne Keller? Welcher Wein lässt sich lagern? Wann genießt man welchen Wein am besten?
Nachfolgen habe ich drei Weinkategorien hinsichtlich ihres Alterungspotential gebildet. Ihnen liegt die Lagerung in 0,75 Literflaschen und die Berücksichtigung der oben angesprochene Umwelteinflüsse zugrunde:
• 1. Einfache Weine bis ca. 75°Oe erreichen Ihren “Höhepunkt” nach ca. 1-2 Jahren und bleiben 2-4 Jahre auf ihrem schlichten Reifeplateau und bauen danach meist relativ schnell ab.
• 2. Mittlere bis hohe Qualitäten von 75 – 90°Oe. entwickeln sich oft in einer “Kurvenbewegung”. In den ersten zwei Jahren durchlaufen diese Weinen eine rasante Aufwärtsbewegung und erreichen eine Art “Zwichenhoch”. Danach geraten solche Weine oft in eine mehr oder weniger stark ausgeprägte “Entwicklungskrise”. Während dieser 6, manchmal 12 Monate andauernden Krise probieren sich solche Weine schlechter als in der Zeit davor. Hier sollte man “abwarten und Tee trinken”, was natürlich nicht wörtlich zu nehmen ist, die tägliche, für Ihre Gesundheit notwendige Dosis Riesling halten wir immer für Sie parat ! Danach entwickeln sich solche Weine erfreulich weiter und sind nach 6-8 Jahren “on the Top” bleiben dort für weitere 2 Jahre und bauen anschließend langsam ab.
• 3. Große Weine ab 90°Oe (Auslesen, Beeren- und Trockenbeerenauslesen, Eisweine) unterliegen in den ersten 6-10 Jahren einer beständigen, manchmal graduell steigenden positiven Reifeentwicklung. Solche Weine halten sich für weitere 10-50 Jahre auf diesem sehr hohem Niveau und bauen im Anschluß daran, -zumindest sensorisch-, ganz langsam ab. Von der individuellen Wertschätzung, den Gefühlen und den Erinnerungen die oft nach dieser Zeit an solchen Weinen haften will ich hier nicht reden. Diese Dinge machen aus einem solchen Wein ein wertvolles, unbezahlbares Relikt aus der Vergangenheit und Gegenwart, denn diese wird ebenfalls bald Vergangenheit sein.
Gelegentliche Stichproben durch Verkostungen geben zudem Aufschluß über die Reifeentwicklungen der einzelnen Sorten und Jahrgänge. Allein diese Beschäftigung mit dem lebenden Produkt Wein kann die Anlage und den Ausbau des privaten Weinvorrates zu einem spannenden und unterhaltsamen Vergnügen machen.
(Quelle: www.vinotheca-sutoris.de)







